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Digitale Kommunikation reduziert Informationsasymmetrien


 

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Der Trend beim Trading geht zu Apps.

Lange vorbei sind die Zeiten, in denen der Handel mit Aktien und Devisen nur wenigen offen stand. Damals wurden die Assets nur an wenigen Handelsplätzen wie den großen Börsen in Frankfurt, London und New York gehandelt. Aktiv werden konnte man dort im besten Fall über Broker und Banken und auf Basis von oft unzureichenden Informationen. In Zeiten des Internets und dank heutiger Software haben auch unerfahrene Anleger die Chance, an eine Vielzahl von Informationen zu kommen und so bewusstere Entscheidungen bei der Kapitalanlage zu treffen. Nicht ohne Grund steigt die Zahl der Händler auf dem Markt nach dem Rückgang durch die internationale Finanzkrise nun wieder.

Es ist noch gar nicht lange her, da erforderte eine Beteiligung am Handel mit Aktien, Devisen und anderen Wertpapieren die Bereitschaft auf Basis von sehr unvollständigen Informationen zu handeln. Veröffentlicht wurden die Kurse in Tageszeitungen. Während die Profis vor Ort an den Handelsplätzen waren, konnten Privatanleger oft erst verspätet ein- oder aussteigen. Durch die Verbreitung von Smartphones und Datenflatrates gehört dieses Problem der Vergangenheit an. Immer mehr Informationen werden im Internet über Börsen, Handelsunternehmen und andere angeboten und können von einer Vielzahl von Tradern kostenfrei eingesehen werden. Wer sich damit beschäftigen möchte, kann also jederzeit die Kurse und Werte im Blick behalten und seine Entscheidungen treffen. Zudem sind die Gebühren für das Trading immer weiter gesunken. Das Mehr an Konkurrenz hat das Geschäft in diesem Fall eindeutig und zu Gunsten der Trader belebt. Wer möchte, kann in jedem Moment eine Vielzahl von Informationen abrufen und die kostenfrei bereitgestellten Ressourcen als Basis für Anlageentscheidungen nutzen. Komfortabel möglich ist das auch mit entsprechenden Apps, die auf die Monitorgrößen und Funktionalitäten in der mobilen Kommunikation abgestimmt sind. Wer neu in den Bereich einsteigen möchte, tut gut daran, sich zum Beispiel mit Hilfe eines Demokontos mit Spielgeld erst einmal gut vorzubereiten. Denn wenn es später um echtes Geld geht, muss nicht nur die Entscheidung wohl überlegt sein. Wer mit Aktien und Devisen handelt, darf natürlich zu keiner Zeit vergessen, dass neben Kursgewinnen im Aktien- und Devisenhandel auch –verluste möglich sind.

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